Hobbies:Mein PC

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Version vom 1. Februar 2014, 00:45 Uhr von Shorty (Diskussion | Beiträge)

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Ein weiteres, immer wieder aktuelles, Hobby von mir ist mein PC. Als gelernter Fachinformatiker kam ich bereits in der Lehre unmittelbar mit den neuesten Geräten der Informatik in Kontakt und habe mit Ihnen gearbeitet. Natürlich will man zu Hause keinen uralt Rechner stehen habe, wenn man täglich die neuesten und besten Geräte konfiguriert und bedient. Ein Formel 1 Rennfahrer wird sicher auch keine Ente (2CV) zu Hause stehen haben...

Die Bestrebung stets ein "State of the Art" Modell zu Hause zu haben hat mich bis heute nicht losgelassen - wenngleich ich um einiges "ruhiger" geworden bin. Früher mussten es noch übertaktete Big-Tower Gehäuse mit Wasserkühlung sein - heute gebe ich mich mit einem normalen, leistungsstarken Rechner zufrieden.

Doch "etwas" besonderes hatte bisher jeder meiner Rechner... und so wird es denke ich auch bleiben :-)

SilverStone Mini-Tower(aktuell)

Und nach so langer Zeit war es endlich mal wieder nötig einen neuen Rechner aufzubauen. Eine Besonderheit ist diesmal nicht wirklich dabei... er ist halt schön klein und schnuckelig :-D schauts euch einfach an.

Technische Daten:

  • Intel Core i7 3770 CPU @ 3,40 GHz
  • 16,0 GB DDR 3 RAM
  • NVIDIA GeForce GTX 650 Ti
  • 250 GB SSD
  • 3 TB HDD
  • Multi Card-Reader im 3.5 Zoll Schacht
  • DVD-Brenner (auch wenn man eig. keinen mehr braucht ;-))

Netzteil Probleme

Als erstes muss ich sagen: NIE WIEDER BeQuiet Netzteile! Vor kurzem ist mir erst nach 1 Jahr betrieb eines abgeraucht und diesmal schon wieder ärger.

Folgendes Phänomen war auf dem Rechner zu beobachten: Der Rechner lief einwandfrei während der Installation, doch bereits beim ersten Start blieb er im Windows-Startbild hängen. Komplett eingefroren. Es half kein [Strg]+[Alt]+[Entf], es gab keinen Bluescreen, es gab keinen Error-Log oder Speicherabbild. Komplett eingefroren. So was habe ich zuletzt 1995 bei meinem P90 erlebt. Es bestätigte sich, der Rechner friert sporadisch ein, manchmal nach 5 Minuten, manchmal nach 5 Stunden, manchmal gar nicht. Es war in keinster weise festzustellen, in welchem Zustand der Rechner sich aufhängte. Teilweise hing er im Windows Desktop, ohne dass eine Anwendung lief.

Mein erster Verdacht bei solchen komischen Dingen - Netzteil. Leider hatte ich kein weiteres zum ausprobieren hier, also hab ich wieder und wieder die Leistungsaufnahme aller Komponenten durchgerechnet - bei 100 % Auslastung ALLER Geräte, d.h. CD-Brennen, während Festplatte spiegelt, während 3D Spiel läuft usw. wäre das Netzteil zu 90% ausgelastet gewesen. Müsste also reichen, in der Realität wird diese hohe Last sowieso nie erreicht werden. Mit dieser Rechnung habe ich dann den Fehler "Netzteil" von der Liste gestrichen, vor allem da man nicht erkennen konnte, dass der Rechner unter Last häufiger abstürzen würde.

Also habe ich nun alle anderen Teile systematisch Getauscht um dem Problem auf die Spur zu kommen. Abgesehen vom Enormen Zeitaufwand über mehrere Wochen, hat das ganze auch einiges an Geld (Versandkosten, Fahrtkosten etc.) gekostet.

Als ALLE komponenten getauscht waren und NUR noch das Netzteil übrig blieb, habe ich dieses eben doch noch ausgetauscht. Natürlich zuletzt, weil ich es ja in meiner Theorie als Fehlerquelle ausgeschlossen habe. Und siehe da - neues Netzteil GLEICHE WATT ZAHL und alles läuft wie am Schnürchen!

Was war nun das Problem mit dem BeQuiet Netzteil? (Modell BQ SU7-500W) Das BeQuiet Netzteil liefert auf der 5V-Domäne erheblich weniger Strom als andere Netzteile. Es sind "nur" 15 A. Das liefert z.B. mein altes 350 W Netzteil auch auf der 5V Klemme. Das neue Netzteil liefert hier 25 A, also gute 60 % mehr! Und nach weiteren Experimenten war es offensichtlich. Wenn z.B. ein Handy zum Laden an den 5V USB-Port angeschlossen wurde, war es eine Sache von wenigen Minuten, bis der Rechner wieder abstürzte. Problem also mit sehr viel Aufwand und sehr viel Zeit gelöst - danke BeQuiet für die mehrwöchige Beschäftigungstherapie.

SilverStone SFF (alt)

Ziel in diesem Rechnerprojekt war es, den Rechner so klein wie möglich zu bauen - aber dennoch sollte eine Gaming-Grafik kein Tabu sein.

Nach längerer Suche fand ich den SILVERSTONE SG03. Ein SFF (Small Form Factor) Gehäuse das speziell dafür entwickelt wurde auch große Gaming Grafikkarten aufzunehmen.

Und so bekam mein Rechner ein neues Mini-Gehäuse.

Den Schalter den man auf Bild 5 (Deckel aufgeklappt) links unten am Gehäuse sieht, musste ich nachträglich dort einbauen. Der eigentlich ON/OFF Switch ist oben auf dem Deckel - doof für mich, da ich dann nicht mehr hinkomme. Also habe ich einen Vandalismus-Sicheren Taster von Reichelt dazu verwendet einen zweiten ON/OFF Taster einzubaunen - die 3,5 Zoll blende war wie geschaffen dafür.

Die Einzelnen Komponenten IN dem Gehäuse erwähne ich an dieser Stelle bewusst NICHT, da sie für meine Verhältnisse schon out-dated sind und dringend erneuert werden müssten. Der Rechner ist jetzt ca. 1,5 Jahre alt.

Ein neues Rechnerprojekt werde ich evtl. im Winter starten. Vielleicht ein Mini-Gehäuse MIT Wasserkühlung... mal sehen was sich ergibt :-)